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Elterncafé, Hochzeit, Abschied und Süßes in der Kinderkrippe Postillion

Die großen Geschwisterkinder helfen den kleinen Krippenkindern dabei, die süßen Kekse und den Kuchen vom Tresen zu angeln. Eigentlich ist das Gebäck eher für die Eltern gedacht. Denn die Krippenkinder sind an gesunde Ernährung gewöhnt – ein reichhaltiges Obstangebot steht den „Kleinen“ immer als Nachmittagssnack zur Verfügung. Aber besondere Ereignisse erfordern auch einmal besondere Zugeständnisse. Dass es ein besonderer Nachmittag ist, merken die Kinder ohnehin ganz schnell.
Viele Eltern und Geschwisterkinder sind gekommen, um bei Kaffee und Tee, Kuchen und Gebäck gemütlich zusammen zu sitzen und sich mit den anderen Eltern auszutauschen. Denn die Zeit für Tipps und Erfahrungsaustausch ist kostbar und manchmal sogar Auslöser für neue Familienfreundschaften.
Das Elterncafé in der Kinderkrippe Postillion war wie gewohnt rege besucht. Das Team von der 20köpfigen Kinderkrippe lädt in regelmäßigen Abständen Eltern und Geschwister der Krippenkinder zum Elterncafé ein. Dieses Angebot nehmen die Eltern gern wahr, denn es bietet nicht nur die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern und den Erzieherinnen aus zu tauschen, sondern auch die Spielkameraden des eigenen Kindes kennen zu lernen. Außerdem ist Zeit für Fragen an die Erzieherinnen denen beim täglichen Tür- und Angelgespräch oft der berufliche Termindruck im Wege steht. Beim Elterncafé erfahren Eltern auch, welches gerade die Lieblingsbücher ihrer Kinder sind, wie der Grüffelo aussieht, dass das Lied, das sie zu Hause oft hören ein bekanntes Wanderlied ist oder dass ihre Kinder gern putzen.
Besonders bei Eltern von Krippenkindern ist das Kommunikationsangebot Elterncafé sehr gefragt, denn die Kleinsten im Alter von zwei Monaten bis drei Jahren sind entweder noch nicht in der Lage von ihrem Tag selbst zu berichten oder tun dies nur sehr bruchstückhaft. Die Eltern sind deshalb natürlich besonders neugierig darauf zu erfahren, was ihre Kinder tun und vor allem dies selbst zu erleben. Im Unterschied zum Elternabend oder Entwicklungsgespräch können die Eltern beim Elterncafé selbst ihre Kinder in der Interaktion mit den anderen Kindern beobachten. Ein Elterncafé bietet also eine optimale Ergänzung einerseits zum Elternabend, der über Konzepte und Projekte aufklärt, sowie andererseits zum Entwicklungsgespräch, das einmal im Jahr mit der Bezugserzieherin geführt wird, um die Dokumentation der Entwicklung des Kindes zu besprechen und zu erläutern.
Beim Elterncafé am vergangenen Dienstag gab es diesmal auch den Abschied einer Erzieherin und die Hochzeit einer anderen Erzieherin zu feiern. Gesprächsthemen waren außerdem der Ausbau der Gartenanlage mit einem verbesserten Sonnenschutz. Bisher konnte der Elternbeirat Spenden vom Lions Club und von der Sparkasse Rhein Neckar Nord hierfür akquirieren.
Auch die Vorbereitungen für den bevorstehenden Flohmarkt, der hierfür noch Geld einbringen soll, laufen auf Hochtouren. Dieser erste Flohmarkt der Kinderkrippe Postillion e.V. in Weinheim findet am Sonntag, den 18. September, von 14 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Kinderkrippe Postillion, Mannheimer Straße 11-13, gegenüber Hallenbad HaWei, statt – Verkaufsplätze stehen noch zur Verfügung! Die Standgebühr für den Flohmarkt beträgt 10 EUR oder 5 EUR und einen Kuchen. Tische für den Verkauf sind vorhanden solange der Vorrat reicht. Wer sich also schnell anmeldet, braucht keinen Tisch selbst mit zu bringen. Anmeldungen bitte bei Miriam Godau unter 06201 845200 oder per Mail an miriamgodau@googlemail.com. Der Elternbeirat und natürlich alle Krippenkinder freuen sich über Unterstützung, damit der Garten im nächsten Frühjahr noch besser genutzt werden kann.

Hier geht es zum Artikel in Weinheim aktuell vom 09.09.2011:

Flohmarkt Kinderkrippe Postillion in Weinheim

Am Sonntag, den 18. September findet von 14 bis 17 Uhr der erste Flohmarkt der Kinderkrippe Postillion e.V. in Weinheim (Mannheimer Straße 11-13, gegenüber Hallenbad) statt.

Die Standgebühr beträgt 10 EUR oder 5 EUR und einen Kuchen. Tische für den Verkauf sind vorhanden solange der Vorrat reicht. Wer sich also schnell anmeldet, braucht keinen Tisch selbst mit zu bringen. Anmeldungen bitte bei Miriam Godau unter 06201 845200. Der Elternbeirat und natürlich alle Krippenkinder freuen sich über Unterstützung, damit der Garten im nächsten Frühjahr noch besser genutzt werden kann. Die Gartenanlage soll nämlich ausgebaut und verbessert werden – insbesondere der Sonnenschutz.

Weinheim aktuell zum 1. Geburtstag der Postillion Krippe in Weinheim

LIONS FOERDERVEREIN WEINHEIM

Der Lions Förderverein Weinheim hat für das Gartenprojekt der Kinderkrippe Weinheim in der Mannheimer Straße gespendet.
Die Kinder aus der Löwen- und aus der Giraffen-Gruppe sowie Erzieherinnen und Eltern freuen sich sehr. Mit der Unterstützung des Lions Fördervereins kann nun der Garten neu gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehen Sonnenschutz sowie altersgerechte Spielmöglichkeiten.

Landeselternbeirat zieht mit dem GEB Postillion an einem Strang

Folgende eMail-Antwort des Vorsitzenden des 16. Landeselternbeirates Baden Württemberg erreichte uns am Freitag, den 13. Mai in Reaktion auf unsere Bitte um Stellungnahme vom Dienstag, den 10. Mai.

Sehr geehrte Frau Godau,

Danke für Ihre Mail, in der Sie um Unterstützung auch des LEB bitten, hinsichtlich der Optimierung des Informationsangebotes zur Bteruungssituation in BaWü für Eltern von Grundschülern.

Sie haben Recht, Eltern sollten eigentlich darauf vertrauen können, dass die einzelnen Betreuungsangebote der jeweiligen Grundschulen in den Kommunen und auch in der Kindergärten bekannt sind und kommuniziert werden.
Das hier Ihre Online-Befragung ein anderes Bild der Wirklichkeit zeichnet, verlangt natürlich nach Maßnahmen der Kommunen, aber auch der Schulen.

Da der Landeselternbeirat nach § 60 Schulgesetz das offizielle Beratungsgremium der Eltern des Kultusmnisteriums ist, werden wir Ihren Hinweis bzw. Ihren Wunsch nach neuen Informationswegen zum Thema Betreuungsangebote an den Grundschulen aufgreifen, und im Kultusministerium bei einer unserer nächsten Sitzungen weitergeben.
Ich werde Sie anschließend über diese Gespräche und den eventuell angedachten Maßnahmen informieren.
Ich denke, die mittlerweile zahlreich an uns herangetragenden Gesprächswünsche der neuen Amtsspitze des Kultusministeriums werden wir auch zur Weitergebe Ihres Anliegens nutzen können.

Seien Sie versichert, dass sich der Landeselternbeirat in den nächsten Wochen wieder bei Ihnen melden wird, und nochmals Danke für den Hinweis zur Situation betreffend des Informationsflusses zur Betreuungssituation an den Grundschulen.


Mit freundlichen Grüßen

Christian Bucksch

Inklusion in der Schule

 

Inklusion ist in aller Munde, auch als erklärte Zielvorgabe bundesdeutscher Schulpolitik.

  • - Was ist laut der UN-Behindertenrechtskonvention unter„inklusivem Unterricht“ zu verstehen?
  • - Was sagt die Monitoring-Stelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland? Welche Empfehlungen spricht sie aus?
  • - Welche Vorgaben sind in den Regelungen zur “Schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderung” BadenWürttemberg vom 22.09.2010 niedergelegt?
  • - Was sagt der Koalitionsvertrag der neuen grün-roten Landesregierung zum Thema?

Nach der kurzen Information zu diesen Bereichen wollen wir anhandvon „20 Bildern und Gedanken zum Gelingen inklusiver Prozesse inder Schule“ mit Ihnen ins Gespräch kommen.Referentinnen: Kirsten Ehrhardt und Rotraut Engler-Soyer,Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Rhein-Neckar e.V.

Wann: Donnerstag, 19.Mai 2011, 20.00 Uhr

Wo: Volkshochschule Heidelberg, Bergheimerstraße 76, Saal

 

Wie gut passen Firma, Familie und Grundschulkinder unter einen Hut?

Online-Umfrage zur Betreuung von Grundschulkindern zum Internationalen Tag der Familie

Ein Familienausflug zum Tag der Familie und mal abschalten wäre schön. Aber wer jetzt noch keinen Betreuungsplatz für sein Erstklässler Kind besitzt, hat schlechte Karten und wohl keine Nerven zum Abschalten. Nur wer seine Arbeit durch die passende Betreuung abgesichert hat, kann wirklich mit der Familie entspannen. Aber wie sieht die passende Betreuung für Grundschulkinder eigentlich aus?
Um die Kernzeit, den Hort sowie den Hort an der Schule und die flexible Nachmittagsbetreuung schwebt eine große Wissenslücke bei den meisten Eltern. Das ergab die aktuelle Online-Befragung zum Thema Grundschulbetreuung, die der Gesamtelternbeirat des Postillion e.V. von März bis April 2011 durchführte. Knapp 200 Personen haben sich beteiligt.
Die Mehrzahl der Befragten (jeweils über 80 Prozent) wünscht sich Ganztagesschule oder flexible Nachmittagsbetreuung für ihre Grundschulkinder während die absolute Minderheit, nämlich jeweils nur acht Prozent, diese tatsächlich auch nutzen. Angebot und Nachfrage decken sich nicht.
28 Prozent der Befragten nutzen einen Hort und 35 Prozent die Kernzeitbetreuung. Wieso wünschen sich Eltern flexible Nachmittagsbetreuung? Was ist das überhaupt? Flexible Nachmittagsbetreuung kann für 15 Stunden pro Woche von den Kommunen eingerichtet werden. Drei Stunden Kinderbetreuung am Nachmittag sind knapp bemessen geht es um Flexibilität am Arbeitsplatz.
Berufstätige Mütter melden ihre Kinder schon in der Schwangerschaft für einen Krippenplatz an, Eltern kämpfen im Anschluss um einen Platz in einer Kindertagesstätte,  kümmern sich dann aber überhaupt nicht um die Organisation der Grundschulbetreuung. Sie gehen einfach davon aus, dass sie für ihr Kind einen Platz bekommen werden.  Aber der Ausbau gerät ins Stocken geht es um die Betreuung von Grundschulkinder.
Was aber nutzt es aber berufstätigen Eltern wenn sie nur solange ihre Kinder im Krippen- und Kindergartenalter sind arbeiten können und im schlimmsten Fall während des Grundschulalters eine Pause einlegen müssen? Es fördert weder die Karriere in der Firma noch die Harmonie in der Familie.
Es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen Hortplatz wie etwa für einen Kindergartenplatz für die Dreijährigen und vielleicht bald auch für einen Krippenplatz für die Einjährigen.
Unverständlich, dass der Ausbau von Krippenplätzen voranschreitet aber der Ausbau von Betreuungsplätzen für Grundschulkinder auf der Strecke bleibt. Beide Angebote sind wichtig.
Wer einen Hortplatz für sein Kind hat, kann sich immer noch nicht entspannt zurück lehnen. Die hoch gelobte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer noch weit entfernt.  Von den 13 Wochen Schulferien in Baden-Württemberg bleiben mindestens neun Wochen  übrig,  für die kein Betreuungsangebot vorhanden ist. Das bedeutet für viele Eltern den Urlaub getrennt verbringen zu müssen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen aber, dass 51 Prozent der Befragten Urlaub mit ihren Kindern in der Familie verbringen möchten. Fraglich ist, ob dafür rein rechnerisch genug Zeit bleibt.
Fast zwei Drittel der Befragten wünschen sich weniger Schließtage für ihre Einrichtung und zwar nur 15. Die Einrichtungen des Postillion e.V. schließen an 15 Tagen pro Jahr, während viele andere Einrichtungen mehr als doppelt so viele Schließtage haben.
Was Eltern wollen: Qualitativ hochwertige Betreuung aber sie wissen zu 65 Prozent nichts über das Konzept ihrer Einrichtung und kennen zu knapp 40 Prozent auch nicht den Betreuerschlüssel in der von ihrem Kind besuchten Einrichtung.  Wieso eigentlich nicht? Die Eltern wissen, dass Ihre Kinder basteln, essen, Hausaufgaben und Sport machen. Eltern kommunizieren mit den Betreuern zu über 50 Prozent nur bei Problemen und zu 20 Prozent sogar nie. Erstaunlich, dass 70 Prozent den Informationsaustausch zwischen Träger und Eltern als sehr gut, gut oder befriedigend empfinden.
Eltern sollten die Wahl haben, ob sie für ihre Kinder einen Betreuungsplatz in Anspruch nehmen möchten und wie dieser  gestaltet sein soll. Die Wahl haben sie aber nur wenn sie auch Kenntnis von den bestehenden Angeboten haben.
Der Gesamtelternbeirat empfiehlt allen Eltern sich rechtzeitig zu informieren und fordert den Landeselternbeirat in einem offenen Brief dazu auf sich an der Informationskampagne zum Thema Betreuung von Grundschulkindern zu beteiligen. Eltern sollten mit der Vorschuluntersuchung ihrer Kinder daran erinnert werden, dass sie sich um einen Betreuungsplatz kümmern müssen falls sie einen benötigen. Denn nur mit genügend Anlaufzeit und einer tatsächlichen Bedarfszahl können Plätze ausgebaut werden.
Gemeinsam mit dem Lokalen Bündnis für Familie, Weinheim, hat der Gesamtelternbeirat des Postillion e.V. einen Leitfaden mit Checkliste für Eltern entworfen, die einen Betreuungsplatz suchen. Dieser Leitfaden soll langfristig dazu führen, dass Qualität und Quantität in der Betreuung von Grundschulkindern steigen und das Thema künftig auch in Öffentlichkeit, Verwaltung und Wirtschaft präsent ist.

Ergebnisse der Umfrage zur Betreuung von Grundschulkindern

Umfrage zum Thema Betreuung von GrundschulkindernErgebnisse der Umfrage zur Betreuung von Grundschulkindern

Was gilt es zu beachten bei der Suche nach einem Betreuungsplatz für Ihr Grundschulkind:

Brief LandeselternbeiratOffener Brief an den LEB

Wohin mit den lieben großen Kleinen?

Hier geht es zur aktuellen Umfrage, bitte mitmachen

Viel zu wenig Aufmerksamkeit wird dem Thema Betreuung von Grundschulkindern gewidmet. Sind die Kleinen erst aus dem Kindergartenalter raus, besuchen sie vielleicht eine Ganztagesschule, die Kernzeit mit oder ohne Essen, einen Schülerhort oder Hort an der Schule mit jeweils ganz unterschiedlich gestalteten Gebührenordnungen, Platzvergabesystemen, Betreuuerschlüssel und Betreuungszeiten, sowie verschieden qualifiziertem Betreuungspersonal. Wer diesen föderalen Flickenteppich verstehen möchte, braucht viel Zeit. Zeit, die viele berufstätige Eltern nicht aufbringen können.

Deshalb möchten wir zum Tag der Familie am 15. Mai eine breit gefächerte Befragung zu diesem Thema durchführen. Ziel ist es, einen Leitfaden für Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder zu entwerfen, der vielen Eltern eine Entscheidungshilfe sein soll.

Den Leitfaden für die Auswahl von Betreuungseinrichtungen von Grundschulkindern will der Gesamelternbeirat des Postillion e.V. in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Betreuungseinrichtungen erstellen und anschließen veröffentlichen.

Der Gesamtelternbeirat des Postillions e.V. führt im Zeitraum die Umfrage zur Vereinfarbeit von Familie und Beruf bis 28. März 2011 durch. Dabei geht es um  Qualität und Quantität der Betreuung von Grundschulkindern.

Neue Wege beim Übergang Kindergarten-Schule

Viele Eltern in den Kindergärten fühlen sich unsicher bezüglich der Frage, ob ihr Kind ausreichend auf die Grundschule vorbereitet wird. Dazu tragen natürlich auch die medial geführte öffentliche Debatte, aber auch viele von der Landesregierung hervorgebrachte Konzepte bei. Bislang waren wir in dieser Sache sehr zurückhaltend und haben immer wieder auf die Tätigkeitsabgrenzungen Kindergarten/Schule hingewiesen. Besonders in den Vordergrund gestellt haben wir dabei das grundsätzliche Argument, dass der Kindergarten keine vorgezogene Schule ist. Die vom Kultusministerium Baden-Württemberg präferierte Idee des Bildungshauses, zeigt in die richtige Richtung. Dabei soll ein nahtloser Übergang von Kindergarten in die Grundschule geschaffen werden. Der Kindergarten bleibt auch in der Schulzeit noch Ansprechpartner.

Der Postillion e.V. hat daher für seine vier Kindergärten zum 01.10.2010 eine Grundschullehrerin mit erstem Staatsexamen eingestellt, die nebenbei noch ihre Dissertation schreibt. Die neue Kollegin hat den Auftrag, den Übergang Kindergarten/Schule gemeinsam mit den beteiligten Kindergärten Wiesloch, Weinheim und Wilhelmsfeld konzeptionell weiterzuentwickeln. Sie hat aber auch den Auftrag in Abstimmung mit dem jeweiligen Team, den Vorschülern gezielte Angebote zur Verfügung zu stellen. Und natürlich auch die Eltern bei auftauchenden Fragen gemeinsam mit dem Team speziell zu beraten. Nach der Einschulung soll sie – wie es auch das Konzept des Bildungshauses in Baden-Württemberg vorsieht – die Kinder in der Schule punktuell betreuen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass wir eine gute Rückmeldung bekommen, wie Kinder aus unseren Einrichtungen in der Schule angekommen sind.

Diese Maßnahme ersetzt nicht die eigentliche Vorschularbeit im Kindergarten. Der Postillion e.V. möchte nur noch zusätzlich einen schulpädagogischen Blick in die Arbeit einfließen lassen. Das gemeinsame Konzept soll mit den Einrichtungen erarbeitet werden. Im Kindergarten Eppelheim, der am Modellversuch „Schulreifes Kind“ teilnimmt wird auch weiterhin auf die aufgebaute Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule gesetzt, die Leitung des Kindergartens  begleitet die Kinder im Rahmen der Schulsozialarbeit weiter.

In Wilhelmsfeld findet noch vierzehntägig am Nachmittag ein eigener Vorschultreff statt mit den Kindern, die in die Schule kommen werden. Hier besteht die Möglichkeit, dass daran auch Kinder aus anderen Kindergärten teilnehmen. Informationen über die Postillion-Kita unter Telefon: (06220) 521118.

Für das Projekt Bildungshaus können sich interessierte Einrichtungen noch bis zum 2. November bewerben.